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Ob sich Menschen in ihren Stadtvierteln oder Gemeinden wohl und sicher fühlen, liegt vor allem an den Kindern

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Ob sich Menschen in ihren Stadtvierteln oder Gemeinden wohl und sicher fühlen, liegt vor allem an den Kindern

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Ob sich Menschen in ihren Stadtvierteln oder Gemeinden wohl und sicher fühlen, liegt vor allem an den Kindern

Beitragvon Oliver » Do 6. Sep 2012, 12:53

Vorteil für Familien: Wer Kinder hat, braucht sich um Freunde nicht zu sorgen

Ob sich Menschen in ihren Stadtvierteln oder Gemeinden wohl und sicher fühlen, liegt vor allem
an den Kindern

Denn es sind die Kinder, über die die Erwachsenen die meisten Kontakte knüpfen, und mehr Kontakte
bedeuten bessere Gemeinschaft, berichten britische Forscher. Egal ob Großstadt, Vorstadt oder Kleinstadt
auf dem Lande: Die Kinder stärken das Gemeinschaftswesen und das Gefühl sozialer Sicherheit, so das
Fazit ihrer dreijährigen Studie.

Dabei schwankten Eltern oft zwischen dem Bedürfnis, ihre Kinder „vor den Gefahren der Straße“
zu beschützen, und dem Wunsch, dass sie sich in der Öffentlichkeit clever und gewieft zurechtfinden. So
entsteht eine Wechselwirkung: Wenn Kinder alleine in der Öffentlichkeit spielen dürfen – wie viele der
Eltern das in ihrer Kindheit taten -, dann trauen sich auch andere Eltern eher, ihre Kinder hinauszulassen.
Die heutige Panik über Kindheit in der Großstadt beruht den Wissenschaftlern zufolge auf einem sehr
einseitigen Bild.

„Auf der einen Seite stellt man Kinder oft als verletzlich, inkompetent und schutzbedürftig vor den
möglichen Gefahren der Straße dar. Auf der anderen Seite gelten solche, die auf die Straße gehen dürfen
und sich auf öffentlichen Plätzen treffen, oft als einschüchternd und unsozial“, erklären Suzie Weller und
Irene Brugel von der ERSC-Forschungsgruppe „Families and Social Capital“ der London South Bank University.
Die Forscherinnen hatten, gefördert vom Economic and Social Research Council (ESRC), das Sozialverhalten
von rund 600 Kindern und 80 Eltern über drei Jahre hinweg beobachtet. Die Menschen kamen
aus fünf ganz unterschiedlichen Wohngegenden: aus zwei Vierteln der Londoner Innenstadt, einer Londoner
Vorstadt, einer neuen Kleinstadt im Südosten Englands und einer Stadt in den ländlichen Midlands.

Die Forscherinnen analysierten die Wege der Kinder zur Schule und ihre Mobilität außerhalb des Hauses,
um zu Vereinen oder Veranstaltungen zu kommen, bis hin zum schlichten „Herumhängen“ im Park.

Je mehr die Eltern am Leben ihrer Kinder beteiligt waren, desto mehr Freiheit gaben sie ihnen, so
ein Fazit der Studie. Und je mehr soziale Netzwerke die Kinder in der Nachbarschaft haben, desto größer
das Vertrauen der Eltern in die Sicherheit des Gebietes.
Kinder als Kontaktvermittler
Gleichzeitig berichteten die Eltern, dass sie durch ihre Kinder mehr Freundschaften und eigene Netzwerke
im örtlichen Umfeld geknüpft hatten als über irgendeinen anderen Weg: Die Kontakte begannen mit den
Geburtsvorbereitungskursen und setzten sich über die Schulen und die Familien der Freunde fort. Das
widerspricht früheren Theorien, nach denen soziale Netzwerke vor allem durch die Eltern bestimmt seien.

Die Eltern in der Studie erklärten, dass ihre Kinder wesentlich weniger Freiheit hätten, um eigenständig
umherzustreifen und die Nachbarschaft zu erkunden, als sie selbst es früher getan hätten. Sie
sahen das als Problem und wünschten eigentlich, dass die Kinder sich mehr im Freien aufhalten würden.

Begrenzt wurde dieser Wunsch vor allen Dingen durch das Misstrauen der Eltern in die Umgebung, so die
Forscher. Die örtlichen Unterschiede in diesem Verhalten, stellten sie fest, ließen sich nicht einfach auf
Armut, ethnische Unterschiede oder das Kriminalitätslevel einer Wohngegend zurückführen. Kinder mit
Wohnort außerhalb von London waren deutlich seltener allein unterwegs als solche in der Stadt – solche
in den ärmsten Wohngegenden allerdings am seltensten.
(wsa/GesundheitPro vom 7. Mai 2007)
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