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Qualifikation Rhythmische Erziehung

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Qualifikation Rhythmische Erziehung

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Qualifikation Rhythmische Erziehung

Beitragvon Oliver » Do 6. Sep 2012, 13:38

Berufsbegleitende Zusatzausbildung
"Qualifikation Rhythmische Erziehung"

Rhythmische Erziehung

Rhythmik ist eine musik- und bewegungsorientierte pädagogische Methode. Im spielerisch-lustvollen Umgang mit Musik, Bewegung, Stimme und Materialien (Instrumente, Geräte) können TeilnehmerInnen jeden Alters ihre wahrnehmenden, motorischen, kreativen und sozialen Fähigkeiten entwickeln. Dieser methodische Ansatz geht zurück auf die Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Ideen des Schweizer Musikpädagogen Emile Jaques-Dalcroze und hat heute in verschiedenen pädagogischen, therapeutischen und künstlerischen Berufen Eingang gefunden.


Zielgruppen

Die Zusatzausbildung wendet sich an Menschen aus pädagogischen Arbeitsfeldern wie Kindergarten und Hort, allgemeinbildende Schulen, Fachschulen für Sozialpädagogik, Musikschulen, Tanz- und Gymnastikschulen, Heil- und Sonderpädagogische Einrichtungen, Institutionen mit Angeboten zur Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und Seniorenarbeit ... Sie ist auch eine sinnvolle Ergänzung für TeilnehmerInnen aus verschiedenen künstlerischen wie therapeutischen Berufen.


Lehrgangsziel

Ziel dieser Zusatzausbildung ist die Befähigung der TeilnehmerInnen, die Rhythmische Erziehung in den erlernten, ausgeübten oder erstrebten Beruf zu integrieren. Nach dem Absolvieren aller Lehrgangsphasen und der Abschlußprüfung wird diese Befähigung den TeilnehmerInnen in einem Zeugnis bestätigt, das eine differenzierte Auflistung der Inhalte dieser Zusatzausbildung enthält.

Inhalte

Die Zusatzausbildung gliedert sich in fünf Fächer: Rhythmik, Methodik und Theorie der Rhythmik, Bewegungsbezogene Improvisation, Musik und Bewegung. Im Musik- und Bewegungsunterricht wird an den theoretischen und vor allem praktischen Voraussetzungen für den Einsatz in der Rhythmik gearbeitet.

Rhythmik: Rhythmik als pädagogisches Prinzip zur Integration von Wahrnehmen, Bewegen, Fühlen und Denken; Erleben und Gestalten von Zeit, Raum, Dynamik und Form/Gestalt als gemeinsame Basis von Musik und Bewegung. Erfahrungen in der Wechselbeziehung von Musik, Bewegung und Sprache bilden die Grundlage für nonverbale Gruppenprozesse, Improvisation und Gestaltung. Weitere Inhalte sind zum Beispiel Rhythmisch-Metrische Koordination, experimenteller Umgang mit verschiedenen Materialien, Objekten, Instrumenten, Bildern zur Intensivierung der persönlichen Erlebnis- und Ausdrucksmöglichkeiten.
Methodik und Theorie der Rhythmik: Praktische Unterrichtseinheiten mit Erwachsenen und Kindern; Aufbau, Analyse und Reflexion von Unterrichtseinheiten; theoretische Fundierung der praktischen Arbeit durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen historischen wie aktuellen Ansätzen zur Rhythmischen Erziehung in der Fachliteratur.
Bewegungsbezogene Improvisation: Bewegungsbegleitung mit Stimme, Rhythmus- und Melodieinstrumenten; improvisatorisches Gestalten und Variieren von Bewegungsmodellen und musikalischen Formen, wobei Musik und Bewegung sich wechselseitig stimulieren und inspirieren.
Bewegung: Körper- und Bewegungsbewußtsein; Spannung und Entspannung; Arbeit an Grundbewegungsarten, an der Bewegungskoordination, an den Ausdrucksfähigkeiten des Körpers; Kreativer Tanz unter Einbeziehung von Geräten und Materialien und Entwicklung von Bewegungsgestaltungen.
Musik: Bewußtes Hören und Vermittlung rhythmischer und melodischer Grundelemente (zum Beispiel Puls, Takt, Rhythmus, Intervalle, Tonskalen ...); Melodiebildung, vor allem im Hinblick auf bewegungsbezogene Formen und Varianten; gemeinsames Musizieren mit Stimme und Instrumenten. Erarbeitung musikpädagogischer Aspekte, vor allem in Korrespondenz zur Rhythmischen Erziehung.

Dauer und Organisationsform

Die Zusatzausbildung ist berufsbegleitend angelegt und dauert etwa zwei Jahre. Als Fernlehrgang gliedert sie sich in sechs einwöchige Nahunterrichtsphasen (260 Unterrichtsstunden) und sechs Fernunterrichtsphasen (ca 600 Stunden). Die Fernunterrichtsphasen mit schriftlichen und praktischen Aufgaben dienen der Aufarbeitung und Erweiterung und vor allem der praktischen Anwendung der in den Nahunterrichtsphasen vermittelten Inhalte. Um Erfahrungen mit der Rhythmischen Erziehung als pädagogischem Arbeitsprinzip sammeln zu können, brauchen alle TeilnehmerInnen eine Gelegenheit, entweder im eigenen pädagogischen Arbeitsfeld oder mit einer sonstigen Zielgruppe eigener Wahl regelmäßig wöchentlich ein bis zwei Stunden praktisch arbeiten zu können.

Derzeitige Lehrgangsorte für die Nahunterrichtsphasen:

Bildungsstätte Koppelsberg in Plön
Landesmusikakademie NRW in Heek-Nienborg
Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt in Blankenburg/Harz
Landesbildungszentrum Schloss Zell an der Pram in Oberösterreich
Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Neuwied-Eggers
Die Zusatzausbildung beginnt cirka sechs Wochen vor der ersten Nahphase mit der ersten Fernphase, die einige grundlegende Informationen vermittelt. Die erste Nahunterrichtsphase dient der praktischen persönlichen Erfahrung und Orientierung. An ihrem Ende wird der Vertrag über die gesamte Zusatzausbildung abgeschlossen, nachdem den TeilnehmerInnen eine Entscheidung auf der Grundlage eigenen Erlebens der Rhythmischen Erziehung möglich ist.

Voraussetzungen zur Teilnahme

Abgeschlossene pädagogische, therapeutische oder künstlerische Ausbildung beziehungsweise entsprechende berufliche Praxis;
Musikalische Grundkenntnisse und Spiel eines Instrumentes (einfache Rhythmen und Melodien sollten nach Gehör und nach Notation gespielt werden können);
Freude an Bewegung; Interesse an der Verbindung von Bewegung, Musik und Sprache;
Bereitschaft über bekannte methodische Wege hinaus neue Aspekte für eine ganzheitliche Förderung kennenzulernen und in die eigene pädagogische Arbeit miteinzubeziehen.
Träger

Träger der Zusatzausbildung ist das Bildungswerk Rhythmik e.V..
Die berufsbegleitende Zusatzausbildung ist als Fernlehrgang durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht der Länder der Bundesrepublik Deutschland, Köln, unter der Nummer 615982 zugelassen.

Kosten
Die Gesamtgebühr für die Zusatzausbildung beträgt 1650 € und ist in sechs Quartalsraten à 275 € zu bezahlen. In der sechsten Phase wird eine Prüfungsgebühr von 150 Euro erhoben. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung während der Nahunterrichtsphasen richten sich nach den Tagessätzen der Ausbildungsstätten


quelle: http://www.bw-rhythmik.de
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