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Methode: Reflexionsmethoden

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Methode: Reflexionsmethoden

Methode: Reflexionsmethoden

Beitragvon Oliver » Do 6. Sep 2012, 10:21

Methode: Reflexionsmethoden

Grundsätzliches:
Die Leitung einer Reflexion sollte von einer Person übernommen werden. Diese fasst
zu Beginn nochmals das Erlebte und zu Reflektierende kurz und übersichtlich
zusammen. Je jünger die Reflexionsteilnehmerinnen und -teilnehmer sind, desto
bildhafter sollte auch die gewählte Methode sein. Am besten lässt sie sich in direkten
Zusammenhang mit dem Thema bringen, z. B.: Wasserreflexion nach einem
Badetag. Während kurze Zwischenreflexionen (z. B. Abendrunde) durchaus auch
Sinn machen, wenn die gewählte Methode nur ein Positv-Negativ-Stimmungsbild
wiedergibt, sollten Abschluss Reflexionen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
durchaus konkretere Aussagen abverlangen. Am Besten werden sie dann auch
schriftlich festgehalten.

Wichtigste Reflexionsregeln:
• Jeder spricht nur für sich und davon, wie er sich dabei gefühlt hat!
• Jeder hat das Recht darauf, seine Meinung zu sagen!
• Jeder darf seine Gedanken fertig ausführen!
• Reflexionen unter Zeitdruck kann man gleich bleiben lassen!
Auf die Einhaltung dieser Regeln achtet die Reflexionsleitung und jeder Teilnehmer
bzw. Teilnehmerin.


Ampelreflexion:
Alter: ab 12 Jahre
Material: Karteikarten (rot, gelb und grün)
Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält drei Karteikarten und zwar jeweils
eine rote, eine grüne und eine gelbe. Zusätzlich überlegt sich jeder eine zum Thema
passende Behauptung, zu der er gerne die Meinung der anderen hören möchte. Legt
die Reflexionsleitung die Fragestellung fest, dann ist diese Methode auch für jüngere
Kinder sehr gut geeignet.
Alle setzen sich in einen Stuhlkreis zusammen und der erste (bzw. Leitung) stellt
seine Behauptung auf. Jeder überlegt, wie er dazu steht und welche Karte er gleich
zeigt:
• Grün: Zustimmung
• Rot: Ablehnung
• Gelb: Unentschlossenheit
Nach kurzer Bedenkzeit klärt die Leitung ab, ob sich jeder für eine Karte entschieden
hat und nach dem Kommando “Rot, Gelb oder Grün“ heben alle gleichzeitig ihre
Karten.


Highlights und Stolpersteine:
Alter: ab 10 Jahre
Material: eine brennende Kerze, ein Stein, Karteikarten und Stifte
Seite 2
Jeder schreibt je auf eine Karteikarte positive bzw. negative Bewertungen. Die Karte
legt er dann entweder zur Kerze (Highlights) oder zum Stein (Stolperstein).


Statement:
Alter: ab 10 Jahre
Material: keines
Alle sitzen im Kreis. Der Leiter oder die Leiterin gibt einen Satzanfang vor (siehe
unten). Dieser Satzanfang macht jetzt die Runde und jeder hängt einen für sich
passenden Schluss daran. Es ist selbstverständlich erlaubt zu passen. Die
Statements bleiben unkommentiert. In der nächsten Runde wird ein neuer
Satzanfang auf die Reise geschickt.
Mögliche Satzanfänge sind:
• Ich war ganz aufgeregt, als...
• Ich war neugierig, als...
• Ich hätte mir gewünscht, dass...
• Ich freue mich, dass...
• Ich war gelangweilt, als...
• Ich war frustriert, dass...
• ...

Variante: Sonnenreflexion. Dabei wird auf ein Plakat eine Sonne gemalt, deren
Strahlen von oben genannten Satzanfängen gebildet werden. Nun ist jeder
aufgefordert, die Sätze für sich sinnvoll zu ergänzen und dies auch den anderen
mitzuteilen. (Ist für kleinere Kinder bildhafter.)


Nah oder Fern:
Alter: ab 10 Jahre
Material: keines
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bilden einen Kreis. Einer nach dem anderen
tritt in die Kreismitte und äußert seine Einschätzung zum letzten Programmteil. Die
anderen drücken ihre Meinung zu dieser Aussage aus, indem sie ihre Position zu ihm
verändern. Wer zustimmt, der tritt näher in die Mitte (je näher desto größer die
Zustimmung), wer sich davon distanziert, tritt weiter nach außen. Um den Einstieg zu
erleichtern können anfangs von der Leitung Meinungen vertreten werden.
Variante: Zwei Ecken des Raumes werden jeweils als “Volle Zustimmung“ und “Volle
Ablehnung“ bezeichnet. Der Leiter bzw. die Leiterin gibt nun Aussagen vor und die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich in die entsprechende Ecke, bzw.
irgendwo dazwischen auf.


Gefühlsdiagramm:
Alter: ab 14 Jahre
Material: keines
Auf ein großes Plakat wird ein Koordinatensystem gezeichnet. Die y-Achse wird von -
10 bis +10 beschriftet und ist die Zufriedenheitsachse. Die x-Achse ist die
Tätigkeitsachse und mit jeweils etwas Abstand werden die verschiedenen
Programm- oder Höhepunkte in chronologischer Reihenfolge aufgeschrieben. Ideal
ist, wenn jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin einen Stift in eigener Farbe hat.
Andernfalls sollte sich jeder ein Symbol aussuchen, das er möglichst unaufwendig
malen kann. Am Anfang der Veranstaltung erklärt der Leiter bzw. die Leiterin den
Sinn dieses Gefühlsdiagramms. Nach jedem Programmpunkt markieren alle den
aktuellen Gefühlszustand (+10 = voll zufrieden bis -10 = voll unzufrieden) auf dem
Diagramm. So entsteht im Laufe der Zeit ein Diagramm der Stimmungen und jeder
kann ablesen, wer gerade gut oder auch schlecht drauf ist. Der Leiter bzw. die
Leiterin sollte anfangs nach jedem Programmteil daran erinnern, seinen aktuellen
Zustand zu markieren. Nach einer Weile erfolgt das dann schon automatisch.
Je nachdem wie alt und reflexionserfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind,
sollte auch die Möglichkeit gegeben sein, einen Zwischenstand einzufordern.

Variante:
• Das Gefühlsdiagramm wird erst am Ende rückblickend gestaltet. (bietet sich
bei kurzen Veranstaltungen an)
• Das fertige Koordinatensystem wird als Kopie ausgeteilt und jeder trägt bei
sich nur seine Stimmung ein.
• Stimmungsbarometer: das ganze lässt sich kindgerechter gestalten, in dem
man die y-Achse durch verschiedene Wettersymbole von Sonne bis Gewitter
ersetzt.
• Fieberthermometer: Jeder bekommt eine Wäscheklammer mit seinem Namen.
Auf einem Papierstreifen befindet sich eine Temperaturskala von -50 bis +50
°C. Zu jeder Fragestellung heftet man nun seine Wäscheklammer an die
entsprechende Stelle an der Temperaturskala. Auch hier sind wieder
Kommentare erwünscht.


Minuten - Meinung bzw. Blitzlicht:
Alter: ab 12 Jahre
Material: keines
Diese Reflexionsmethode lässt sich immer wieder zwischendurch einsetzen, also z.
B. zum Abschluss einer Themeneinheit oder wenn sich Schwierigkeiten bemerkbar
machen. Sinnvoll ist diese Methode auch als festes Element der Gruppenarbeit. So
dass jeder jederzeit die Möglichkeit hat, ein Blitzlicht zu einer konkreten
Fragestellung einzuberufen.
Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält genau eine Minute Sprechzeit. In
dieser Zeit kann er kurz darlegen, wie er sich gerade fühlt, was ihn bedrückt oder wie
die Kooperation in der Gruppe klappt. Natürlich darf er auch
Verbesserungsvorschläge machen.
Wichtig: Während jemand spricht, hören alle anderen zu. Aussagen bleiben bis zum
Abschluss der Runde unkommentiert. Lediglich Verständnisfragen dürfen unmittelbar
gestellt werden.


Das hat Hand und Fuß:
Alter: ab 8 Jahre
Material: Tapete Stifte
Ein riesiges Stück Tapete wird auf dem Fußboden ausgebreitet. Das Stück muss so
lange sein, dass alle Teilnehmer darauf Platz haben. Alle Teilnehmerinnen und
Teilnehmer stellen sich mit beiden Füßen auf die eine Seite der Tapete und der
Moderator oder die Moderatorin umrandet mit einem Stift die Umrisse aller Füße.
Anschließend wechseln alle auf die andere Seite und legen ihre Hände auf das
Papier. Auch diese Umrisse werden wieder aufgezeichnet. Jeder reißt jetzt das Stück
raus, auf dem seine Umrisse abgebildet sind. In die Hände wird nun geschrieben,
was uns sehr gut gefallen hat, wonach wir sozusagen greifen. In unsere
Fußabdrücke schreiben wir, wonach wir mit den Füßen treten, was uns also weniger
gut gefallen hat.


Auswertungszielscheibe:
Alter: ab 10 Jahre
Material: Poster, Stift, Klebepunkte (verschiedene Farben)
Der Leiter bzw. die Leiterin malt eine große Zielscheibe auf einen Papierbogen. Die
10 Ringe werden von außen nach innen mit 10, 20, 30 .... 100 beschriftet.
Ausgehend vom innersten Ring werden vertikale, horizontale und diagonale Linien
eingefügt. An diese Linien werden die zu reflektierenden Begriffe (z. B.: Stimmung,
Essen, etc.) geschrieben.
Jeder Spieler und jede Spielerin erhalten einige Klebepunkte. Wenn möglich,
bekommt jeder eine eigene Farbe oder die Punkte werden zusätzlich mit den
jeweiligen Initialen versehen. Jeder Spieler und jede Spielerin kleben nun einen
seiner Punkte an jede Linie. Je näher der Punkt an der Zielscheibenmitte klebt, desto
zufriedener ist der Teilnehmer bzw. die Teilnehmerin.
Anschließend sollte diese Zielscheibe als Aufhänger für eine genauere Diskussion
dienen.

Varianten:
• Bereits beim Kleben begründet jeder seine Entscheidung.
• Heißluftballon: In der Vorbereitung wurde ein möglichst buntes Bild von einem
Heißluftballon angefertigt. Jeder Reflexionsteilnehmer und -teilnehmerin erhält
einen kleinen Stein, den er so auf den Ballon legt, wie er sich heute gefühlt
hat. Dies sollte nie ohne eine genauere Ausführung des Reflektierenden
erfolgen. Hierbei lassen sich natürlich auch konkrete Begriffe wie bei der
Zielscheibe vorgegeben werden. Dann müssen nach jedem Begriff allerdings
die Steine wieder vom Ballon genommen werden.


Kerzenreflexion:
Alter: ab 10 Jahre
Material: Teelichter, eine brennende Kerze
Neben einer großen Kerze brennen bereits einige Teelichter. Bei einer guten
Bewertung wird eine weitere Kerze (an der großen Kerze) angezündet. Bei einer
schlechten Bewertung wird eine Kerze ausgeblasen. Wichtig ist, dass keine bereits
erloschene Kerze neu angezündet wird. Wenn anfangs nicht zu viele Teelichter
brannten, so lässt sich am Schluss ziemlich gut ablesen, ob die positiven oder die
negativen Erfahrungen überwiegen.


Schatzkiste und Mülleimer:
Alter: ab 10 Jahre
Material: Schatzkiste und Mülleimer
Alle sitzen im Kreis zusammen und der Reflexionsleiter bzw. -leiterin zieht einen
Mülleimer oder Papierkorb hervor und erklärt: “In diesen Mülleimer könnt ihr alles
Negative reinwerfen. Alles was euch sauer aufgestoßen ist, was echt scheiße war
oder völlig danebengegangen ist! Ich gebe den Eimer jetzt im Kreis rum und jeder
kann etwas reintun oder auch nicht. Er kann erklären, warum er es tut oder uns eine
Erklärung schuldig bleiben."
Nun wandert der Mülleimer herum und jeder kann etwas Negatives loswerden. Ist die
Runde beendet, so verschwindet der Eimer und eine Schatzkiste wird hervorgeholt.
Bevor auch die Kiste herumgereicht wird, erfolgt folgende Erklärung: “Auch diese
Schatztruhe wandert im Kreis herum und ihr könnt sie mit euren Schätzen füllen.
Legt hinein, was euch wichtig und wertvoll geworden ist. Legt hinein, was euch
besonders gefallen hat oder in Erinnerung bleiben wird. Ihr dürft gerne erklären,
warum ihr gerade dieses hineinlegt oder lasst es unkommentiert.“
Der Mülleimer und die Schatztruhe sind sehr klare und starke Bilder für Negatives
bzw. Positives. Da benötigt man keine langen Erklärungen und man kann richtig
etwas “loswerden“ oder wie einen Schatz vorsichtig hineinlegen. Außerdem machen
die Gegenstände (Eimer und Kiste) deutlich wer gerade das Wort hat.


Die Zehnfinger-Methode:
Alter: ab 10 Jahre
Material: keines
Nach einem Spiel oder einer anderen Aktivität stellen sich die Teilnehmer im Kreis
zusammen und schließen die Augen. Der Leiter bzw. die Leiterin stellt nun eine
Frage zu dem gerade Erlebten, wie z.B. “Hat mir das Spiel gefallen?“ oder “Wie gut
war die Zusammenarbeit in der Gruppe?“
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überlegen sich, die Augen bleiben weiterhin
geschlossen, ihre Bewertung zu dieser Frage und zeigen diese mit ihren Fingern an.
Zehn Finger bedeutet, dass das Spiel ganz toll gefallen hat, während ein Finger sehr
große Unzufriedenheit ausdrückt.
Haben alle eine Bewertung gefunden, so gibt der Leiter bzw. die Leiterin das
Kommando zum Augen öffnen: “Eins oder zehn? Jetzt könnt ihr's sehn! “ Daraufhin
öffnen alle die Augen und sehen sich die Bewertungen der anderen an.
Anschließend kann jeder seine eigene Einschätzung noch kurz erläutern.
Diese Methode ist sehr einfach durchführbar und lehnt sich bekannten
Bewertungssystemen an. Die geschlossenen Augen führen dazu, dass jeder eine
unabhängige Bewertung finden muss, da er sich nicht an den anderen orientieren
kann. Wenn man diese Methode regelmäßig anwendet, kann sie sich zu einem
festen Ritual etablieren. (Wölflinge und Jupfis) Dazu gehört dann unbedingt auch das
Kommando “Eins oder zehn? Jetzt könnt ihr's sehn! “.


Emoticons:
Alter: ab 12 Jahre
Material: Karteikarten, Stifte
Emoticon ist eine Zusammensetzung der beiden Wörter “emotion“ und “icon“ und
stammt aus dem Internet-Bereich. Emoticons sind eine Abwandlung der Smileys und
ermöglichen es, Gefühle auch in e-mails oder Chats auszudrücken. Da dort die
Kommunikation nur über die Tastatur läuft, ist es z.B. unmöglich Ironie oder
Erstaunen zu übermitteln. Um diesen Missstand zu beheben, boten sich Smileys an,
denn diese lassen sich - etwas abgewandelt - auch mit den vorhandenen Tasten
erzeugen.
:-) freundlich, froh, zustimmend
:-( traurig, unglücklich, ablehnend
:-| neutral, gleichgültig
;-) ironisch, nicht so ernst gemeint, zwinkernd
• ;-( ironisch, aber mir resignierendem Unterton
:-o erstaunt, erschrocken, schockiert
:-)) besonders glücklich
:-(( besonders unglücklich
• |-o gähnen
Wenn man den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Emoticons vorstellt, lassen sie
sich gut für die Reflexion einsetzen. Wenn der Leiter oder die Leiterin eine Frage
stellt, malt jeder das passende Emoticon auf eine Karteikarte und streckt diese in die
Höhe.

Variante:
• Die Karten mit den Emoticons können auch schon vorgefertigt sein, so dass
nur noch die entsprechende Karte hoch zu halten ist.
• Selbstverständlich lassen sich auch wie bisher Stimmungskarten mit
herkömmlichen Smileys nutzen. Diese machen vor allem bei Versammlungen,
Vorträgen und Besprechungen Sinn. Hier haben sie eine unmittelbare Feedback-
Wirkung an den Sprechenden, wirken gleichzeitig aber auch regulierend
gegen Zwischenrufe etc. Symbole für diese Stimmungskarten können sein:
• freundlich, froh, zustimmend
• traurig, unglücklich, ablehnend
• neutral, gleichgültig
• ? Verständnisfrage, Was soll das?
• ! Bestätigung, weiter so
Mit ein bisschen Fantasie lassen sich hier zahlreiche Symbole finden. Wichtig
ist nur, dass allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung der
Symbole unzweifelhaft bekannt ist. Dann können diese Karten durchaus
häufiger Verwendung finden. Dabei sollten allerdings immer die gleichen
Symbole mit der gleichen Bedeutung angewendet werden.


Anonymer Brief:
Alter: ab 14 Jahre
Material: Zettel und Stifte
Am Ende der Veranstaltung werden die Teilnehmer aufgefordert, einen anonymen
Brief an die Leitung zu schreiben, in dem sie ihre Gedanken, Erfahrungen und
Kritikpunkte äußern. Die anonymen Briefe werden anschließend aufgehängt, so dass
sie jeder lesen kann. Wer will kann natürlich auch seinen Namen darunter schreiben.


Abschlussalphabet:
Alter: ab 10 Jahre
Material: großes Plakat, Plakatschreiber
Ein großes Plakat wird an der Wand befestigt oder am Boden ausgebreitet. Am
linken Rand werden untereinander alle Buchstaben des Alphabets von A bis Z
aufgeschrieben.
Ein Teilnehmer - vorzugsweise mit guter Schrift- übernimmt die Rolle des Schreibers.
Alle sind nun aufgerufen, ihre Gedanken zum Abschied preiszugeben. Dabei kann
alles genannt werden, was in irgendeiner Weise mit der Veranstaltung zu tun hat. Auf
Zuruf notiert der Schreiber alle Einfälle hinter dem entsprechenden
Anfangsbuchstaben.
Nach Möglichkeit sollte bei jedem Buchstaben mindestens ein Begriff stehen. Die
genannten Stichworte kann man am Ende nochmals aufgreifen oder unklare Wörter
besprechen.
Variante: In kleinen Gruppen kann auch jeder sein eigenes Abschlussalphabet auf
einen Zettel schreiben. Diese werden dann ausgetauscht und gegenseitig
durchgelesen.


Wasserreflexion:
Alter: ab 8 Jahre
Material: 3 große Töpfe, 1 Schöpfkelle, Wasser
Ein Topf ist randvoll mit Wasser gefüllt. Die beiden anderen Töpfe sind leer, wobei
einer für "gut" und einer für "schlecht" steht. Jeder ist nun aufgefordert seine Meinung
zur Veranstaltung zu sagen. Dabei schöpft er für negative Bewertungen Wasser in
den "Schlecht"-Topf und für positive Aussagen in den "Gut"-Topf. Seine
Bewertungen sollte er nach Möglichkeit begründen.
Varianten:
• Die beiden Töpfe hängen an einer Balkenwaage um so unmittelbar zu
verdeutlichen, ob Gut oder Schlecht überwiegt.
• Das Material Wasser ist je nach Bedarf austauschbar. Nach einem Kochkurs
könnte man dann zum Beispiel Reis oder Mehl verwenden. Ein Wochenende,
dass sich mit Bauen beschäftigt hat, könnte beispielsweise mit Sand reflektiert
werden.


Sektreflexion:
Alter: ab 12 Jahre
Material: Sektgläser, je nach Alter der Teilnehmer Sekt oder Orangensaft
Diese eher festliche Reflexion eignet sich gut für Abschlussreflexionen. In der Runde
äußert sich jeder zu einer bestimmten Fragestellung. Dabei lassen sich die beiden
Satzanfänge: "Ich stoße an, auf ..." und "Ich spüle meinen Ärger hinunter über ..." gut
verwenden und umsetzen.

Aus: Reflexionsmethoden. DPSG Fichtelbezirk.
http://www.fichtelbezirk.de/material/reflexion.html
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